„Wie Küsse im Dunkeln“: Dreimal volles Haus in Hamburg und Buxtehude

Honigfabirk Wilhelmsburg

Geschrieben von Sophie Karlis

Drei Lesungen an drei Tagen, bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft, die Presse war da (siehe den Link unter diesem Eintrag), der NDR brachte eine Ankündigung, sogar aus München waren Zuhörer angereist: Unsere „Wie Küsse im Dunkeln“-Lesetour vom 26. bis 28. März in Buxtehude und Hamburg hätten wir uns schöner nicht ausmalen können! 

Station der espressivo-Lesereise: Das Kulturzentrum "Honigfabrik" in Hamburg-Wilhelmsburg Kein Klappstuhl, kein Quadratmeter blieb ungenutzt. Trotz des Aprilwetters kamen die Zuhörer zu allen drei Terminen in Scharen und ließen sich zu kurzen wie intensiven Berührungen mit den Schicksalen, Sehnsüchten und Skurrilitäten der Protagonisten in den espressivo-Geschichten verführen.  

Mit den Schrullen von Onkel Bernd zum Beispiel, der gern Stecknadeln belichtet. Mit dem Heimweh einer Frau im nächtlichen Berlin, mit der besonderen Liebe eines namenlosen Fremden zur Einsamkeit. Mit Caspar, der sich mit seinem Bruder auf das dünne Eis des zugefrorenen Sees wagt und dem Flug einer Sahnetorte, der die Gemüter erhitzt. 

Gefühlvolle Berührungen waren auch die musikalischen Intermezzi. Mit dem Motto "Wie Küsse im Dunkeln" lehnt sich espressivo an das Stephen-King-Zitat an, der sagt, eine Kurzgeschichte sei "like a kiss in the dark from a stranger".  

Auch das Gastspiel im Norden war wie ein Kuss im Dunkeln: aufregend, unvergesslich - und allzu schnell wieder vorbei. Die nächsten Lesungen für 2010 sind darum schon in Planung. Erstmal aber werden wir uns mit Volldampf in die Arbeit an unserer neuen Anthologie stürzen. So ein Lese-Wochenende voller Begegnungen, Gespräche und Geschichten ist einfach die beste Schreibmotivation ...

29. März 2010

 

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